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Profil
Historie
Der Lehrstuhl für Produktionssysteme (LPS) wurde im Jahre 1976 durch Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Maßberg an der Ruhr-Universität Bochum in der Fakultät für Maschinenbau gegründet. Von 1999 bis 2015 wurde der Lehrstuhl von Prof. Dr.-Ing. Horst Meier in vielen Bereichen neu ausgerichtet, kontinuierlich erweitert und erfolgreich weitergeführt. Seit April 2015 wird der LPS von Prof. Dr.-Ing. Bernd Kuhlenkötter geleitet.

Vor dem Hintergrund eines stetigen Wandels der Wirtschaftsmärkte, der immer wieder neue Anforderungen an den Produktionsstandort Deutschland stellt, sieht der Lehrstuhl seine Aufgaben in der zukunftsorientierten Ausbildung von Ingenieuren/-innen (Bachelor / Master) und in der Entwicklung von innovativen und anwendungstauglichen Lösungen.

Seit seinem Bestehen hat es der LPS stets verstanden, sich nicht von den kontinuierlich technischen und wirtschaftlichen Veränderungen treiben zu lassen, sondern diese aktiv mitzugestalten. Der LPS wird sich auch zukünftig im Rahmen der akademischen Lehre und innerhalb seiner Forschungsschwerpunkte an den aktuellen Fragestellungen aus dem Bereich der Produktion orientieren und somit zur Sicherung des Produktionsstandortes Deutschland beitragen.
Tätigkeitsfelder
Bei der Erarbeitung von Lösungen steht die Relevanz des industriellen Nutzens immer im Vordergrund. Der LPS betreibt daher eine nach modernsten Gesichtspunkten gestaltete Pilotfabrik, in der die theoretischen Konzepte umgesetzt und evaluiert werden. Durch die Demonstration der Ergebnisse in der Pilotfabrik fördert der LPS den Technologie-Transfer in die Wirtschaft. Die Pilotfabrik diente zusätzlich als Basis der am Lehrstuhl entwickelten Lernfabriken. Die unterschiedlichen Lernfabriken werden zum einen für die studentische Ausbildung genutzt und ebenso als Weiterbildungsprogramm industrieller Mitarbeiter angeboten. Die wissenschaftliche Ausrichtung des LPS umfasst die für die moderne Produktionstechnik wichtigen Themenfelder
  • des Produktionsmanagements,
  • der Produktionsautomatisierung und
  • der industriellen Robotik.
Das LPS-Strategiehaus
Der letzte kontinuirliche Verbesserungsprozess (KVP) des LPS hat gezeigt, dass Bedarf besteht die Ziele und Grundsätze des LPS besser darzustellen. Das Ergebnis ist das LPS-Strategiehaus, welches aus drei Säulen besteht.
Die Grundsätze definieren, dass klar strukturierte und konstante fokussierte Themenfelder in der Forschung für den LPS entscheidend für den Transfer in Lehre und Industrie sind. Da der LPS nur soviel ist wie seine Mitarbeiter steht Arbeitsplatzsicherheit ebenfalls als Grundsatz für den LPS. Dadurch entsteht eine "lebende" Organisation, die sich durch Eigenverantwortung und Teamgeist auszeichnet.
Aufbauend auf den Grundsätzen soll stetig die Lehre verbessert werden. Besonders stehen dabei die Studenten im Vordergrund. Der LPS versucht neben guten Lehrveranstaltungen auch eine hohe Anzahl an Arbeitsplätzen bereitzustellen, damit motivierte Studenten erste Erfahrungen im Bereich der Forschung sammeln können und so auch praktisch ausgebildet werden. Dies soll zusätzlich über die hervorragende Betreuung studentischer Abschlussarbeiten flankiert werden.
Forschung ist der letzte wichtige Bereich des Lehrstuhls. Hierbei wird versucht eine Balance zwischen Grundlagenforschung und anwendungsnahen Themen zu schaffen. Um dies zu gewährleisten sollen Qualitätssysteme genutzt werden. Im Bereich der Publikationen sollten Veröffentlichungen mindestens "peer reviewed" werden. Außerdem sind Mitgliedschaften in wissenschaftlichen Vereinigungen ein wichtiger Grundstein. Durch Industriekooperationen sollen zusätzlich Anwendungspotenziale abgeleitet und Bedarfe erkannt werden.

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