Vorraussetzungen für das Angebot und die Nutzung Smarter PSS
RUB » MB » LPS
A: Voraussetzungen für das Angebot und die Nutzung Smarter PSS
Überblick
Schätzungen zufolge werden bis 2020 etwa 25 Milliarden Objekte im so genannten Internet der Dinge miteinander vernetzt sein. Die Möglichkeiten reichen von der heute längst üblichen Steuerung der Haustechnik mittels Smartphone, über die flexible Interaktion von Geräten, Maschinen und Materialien in der smarten Produktionstechnik, bis hin zu einer aktiven Partizipation des Kunden bei der Mitgestaltung von Produkten in Echtzeit. Vernetzung gewährt in diesem Zuge den Unternehmen, sich in Wertschöpfungsclustern zu organisieren und hierdurch eine bislang ungekannte Konzentration auf die Kernkompetenzen und den damit verbundenen Mehrwert zu erreichen. Voraussetzung für die Erschließung der Potentiale ist jedoch längst nicht die durchgängige digitale Abbildung der Wertschöpfungskette allein, sondern vielmehr die konsequente Ausweitung dieses Gedankens auf den gesamten Lebenszyklus. Hierbei gilt es zu berücksichtigen, dass in klassischen Geschäftsmodellen bislang in der Regel ein produktorientiertes Lebenszyklusverständnis vorherrscht (Planung, Entwicklung, Produktion, Vertrieb, Nutzung bis hin zur Außerbetriebnahme), dessen sequenzielles Konzept im Kontext Smarter PSS völlig neu zu überdenken ist. Die Vielschichtigkeit der Vernetzung wird daher aus technologischer und prozessualer Sicht untersucht sowie Aspekte der IT-Sicherheit und Rechtsgrundlagen als spezielle Herausforderungen adressiert.
In diesem Forschungsschwerpunkt werden u.a. die folgenden Forschungsfelder adressiert:
A1: Vernetzung im Lebenszyklus Smarter PSS
A2: IT-Sicherheit und rechtliche Aspekte im Kontext Smarter PSS